Der Ursprung von
 Feng Shui
Der Ursprung von Feng Shui
Die historischen Ursprünge von Feng Shui gehen zurück auf eine Epoche, die weit vor einem Zeitalter mit schriftlichen Aufzeichnungen lag.

Man schätzt die Lehre auf ein Gesamtalter von ca. 7000 Jahren, die ältesten schriftlichen Dokumente stammen aus 2500 v. Chr.

Das Grundprinzip von Feng Shui, auf dem die gesamte Lehre basiert, ist die Existenz der beiden gegenpolaren Kräfte YIN und YANG.

Jeder nur erdenkliche und auch banalste Aspekt des Lebens (Licht und Schatten, Wärme und Kälte, Mann und Frau, etc.) lässt sich in diese beiden Kategorien unterteilen.

Der harmonische Ausgleich von YIN und YANG ist, stark vereinfacht ausgedrückt, das Ziel von Feng Shui.

Die chinesische Philosophie, das Tao, drückt dieses Ziel etwa folgendermaßen aus: zwischen Himmel (Yang) und Erde (YIN) steht der Mensch.
Seine Aufgabe besteht darin, Himmel und Erde zu einer harmonischen Einheit zu verbinden, in dem er aus dem Himmel empfängt (Weisheit, Glaube, Intuition) und sich mit der Erde verbindet, verwurzelt (irdisches Dasein, Alltag, Naturverbundenheit, Respekt vor der Natur).

In der Erfüllung dieser Aufgabe liegt demnach für jeden die persönliche Entfaltung, was zu Ausgeglichenheit führt und es dem Einzelnen ermöglicht, im Einklang mit seiner Umgebung zu leben.

Es handelt sich hierbei um ein tief religiöses Empfinden, welches wir in jeder der großen Weltreligionen und anderen Glaubensrichtungen nahezu identisch wiederfinden.

Feng Shui ist also in keinem Fall eine rein asiatische Lebenseinstellung, sondern verkörpert vielmehr eine globale Weltanschauung, die in allen Kulturkreisen bekannt ist und auch praktiziert wird.