Was ist
 Feng Shui?
Was ist Feng Shui?
Feng Shui ist die traditionelle chinesische Kunst und Wissenschaft, die Qualität und Stärke der Lebens-
energie (chinesisch: Qi) in Landschaft und Räumen zu analysieren, auszugleichen, in bestimmten Lebensbereichen (Karriere, Familie, Gesundheit, zwischenmenschl. Beziehungen, etc.) gezielt zu verstärken und den Menschen in harmonischen Einklang mit sich und seiner Umgebung zu bringen.

In der Praxis besteht Feng Shui aus zwei wesent-
lichen Komponenten.
Zum einen handelt es sich um eine stark kreativ und intuitiv geprägte Form der Kunst, zum anderen um eine Wissenschaft, die analytisch vorgeht und mathematische Formeln und Gesetzmäßigkeiten benötigt um Energiestärken, Energiequalität, Energiefluß, sowie deren Auswirkungen auf den einzelnen Menschen zu ermitteln.

Dieses Wissen war aber keinesfalls auf China oder den asiatischen Raum begrenzt, sondern ist in jedem Kulturkreis bekannt. Bauwerke aus vergangenen Hochkulturen (z.B. Inkas, Mayas, Ägypter, etc.) legen eindrucksvoll Zeugnis darüber ab. Aber auch in Europa findet man deutliche Spuren dieser Lehre (z.B. Stonehenge , keltische Hünengräber). Besonders eindrucksvolle Beispiele sind allerdings Schlösser, Klöster und Kathedralen (z.B. Chartres, Santiago de Compostela, Schloß Nymphenburg und viele andere).
All diese Bauwerke sind durch ein ausgefeiltes System nach Achsen, Proportionen, Himmelsrichtungen oder landschaft-
lichen Besonderheiten ausgerichtet, um nur einige Übereinstimmungen mit den Techniken des Feng Shui und der traditionellen, europäischen Bauweise zu nennen.

Naturvölker (Aborigines in Australien, Madagaskar, etc.) wenden die Lehre des Feng Shui bis heute unverändert an.
In Europa ging dieses Wissen leider im Zeitalter der Industrialisierung fast vollständig verloren, während es in China bis zur Kulturrevolution ununterbrochen angewendet wurde und dadurch bis jetzt vollständig erhalten geblieben ist.

Das ist der Grund, warum wir heute auf Quellen außerhalb Europas angewiesen sind.